Kleiderspenden für die Flüchtlingshilfe

Der Projektkurs ,,..., dass Auschwitz sich nicht wiederhole“ des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums möchte mit unterschiedlichen Projekten von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 hilfsbedürftigen Menschen helfen und durch die erarbeiteten Projekte zu einem besseren gesellschaftlichen Miteinander führen, damit etwas so Schreckliches, wie in der national-sozialistischen Zeit, nie wieder passiert.

Wir, Lisa Dickhaus, Noemi Haagen und Lina Hartmann, hatten uns daher überlegt, wie wir die lokalen Flüchtlingshilfen unterstützen könnten.

Bei dem Frühlingsfest der Flüchtlingshilfe Wiehl, das am 09. März in der Wiehltalhalle stattfand,  brachten wir uns mit ein, unterstützten beim Aufbau und während des gesamten Nachmittags halfen wir beim Kinderprogramm mit. So gab es zum Beispiel eine Fotostation, bei der die Kinder sich verkleiden konnten. Besonders Kleinkinder hatten Spaß sich Blumen ins Haar zu stecken oder sich anderweitig in Szene zu setzen. Außerdem gab es ein großes Zelt mit Luftballons, in dem die Kinder spielen, Sand in dem sie glitzernde Steine suchen oder Tüten die sie mit Stickern bekleben konnten.

Aber nicht nur für Unterhaltung wurde gesorgt, sondern es gab auch ein internationales Buffet, auf dem leckere Speisen aus den unterschiedlichsten Ländern aufgetischt wurden.

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer Nachmittag und es hat viel Spaß gemacht mit den unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten und sich zu unterhalten.

 

Unser Hauptprojekt waren jedoch Kleiderspenden, die wir für die Flüchtlingshilfe in Engelskirchen sammeln wollten.

Diese besitzt ein Depot, welches wie ein normaler Laden aufgebaut ist, in dem die Sachen aber kostenlos an Geflüchtete vergeben werden. Es gibt dort aber nicht nur Kleidung, sondern auch Schuhe, Kuscheltiere, Möbel oder auch Gesellschaftsspiele.

Die Flüchtlingshilfe in Engelskirchen hat jedoch das Problem, dass viele ältere Menschen ihre Kleidung spenden, es aber wenig Kinderkleidung gibt. Da wir mit der Schule und somit mit vielen Kindern direkt in Verbindung stehen, dachten wir, wir könnten diese bitten uns ihre alte Kleidung, welche noch in einem guten und tragbaren Zustand ist, zu spenden.

Wir setzten uns mit Axel Wüstefeld, dem Leiter der Flüchtlingshilfe Engelskirchen in Kontakt und sprachen alles Weitere mit ihm ab. In den nächsten Tagen gingen wir in den Klassen fünf bis acht unserer Schule herum, erklärten ihnen unser Vorhaben und gaben ihnen einen Zettel mit den wichtigsten Informationen für ihre Eltern mit. Viele der Unterstufenschüler/-innen waren begeistert und teilten uns voller Euphorie mit, was für Kleidung sie noch zu Hause hätten und spenden wollten.

Am 25. und 26. März nahmen wir die Spenden unserer Mitschüler/-innen im Streitschlichtungsraum der Schule entgegen und brachten sie nachmittags mit dem Auto nach Ründeroth, wo sich das Depot der Flüchtlingshilfe Engelskirchen befindet.

Axel Wüstefeld war begeistert von den zahlreichen Spenden und auch wir waren glücklich darüber, etwas Gutes getan zu haben und werden nun auch privat öfters Kleidung spenden.

 

L. Hartmann