St. Petersburg

St. Petersburg

Aktueller Blog vom diesjährigen St. Petersburg-Aufenthalt (von Niklas Belo)

 

Die ersten Tage in St. Petersburg

Mal wieder war es am DBG so weit, 9 Schüler/innen und 2 Lehrerinnen machten sich auf den Weg nach St. Petersburg.
Über unsere Reise werde ich nun berichten.

 

 

Der erste Tag

Unser erster Tag begann um 9 Uhr am Flughafen in Düsseldorf. Von dort aus wollten wir mit einem Aeroflot nach St. Petersburg reisen. Leider hatte das Flugzeug Verspätung und wir mussten unser Zeit vor Ort vertreiben.
Dies taten wir auch mit ein paar Runden Karten im nahen Café. Als es dann endlich losging hatten alle gute Laune.
Ein Vorteil von Aeroflot ist es, dass alle Getränke an Bord umsonst sind, da herrschte keine Mangel.
Nach dem entspannten 3 Stündigen Flug wurden wir von einer Lehrerin empfangen, weiter zur Schule und unseren Gastfamilien gebracht.
Müde von der Reise war unser Tag auch schon vorbei.

 

 

Der zweite Tag

Mein Tag begann zuerst wie einer in Deutschland, um 7 Uhr aufwachen, Frühstücken und zur Schule.
Leichter gesagt als getan. Zum Glück spricht meine Gastfamilie gut Englisch, sodass man sich auch unterhalten kann.

Die Busfahrt zur Schule gestaltet sich da schon etwas schwieriger, denn das System ist nicht ganz das gleiche wie in Deutschland:

In jedem Bus fährt ein Schaffner mit, bei dem man die Busfahrt zahlen muss, dies ist in Russland nicht die Aufgabe des Busfahrers. Doch eine Busfahrt ist dafür um einiges günstiger, 28 Rubel (ca. 40 Cent) muss man für eine Fahrt zahlen.

Nun ging es in einem privaten Bus weiter und es gibt viel in St. Petersburg zu sehen, deswegen nur ein paar Highlights:

Ein absolutes Highlight der Tour war die Peter-und-Paul-Festung. Diese ist der älteste Teil der Stadt und, wie der Name schon sagt, eine Festung zur Verteidigung der jungen Stadt. In ihr befindet sich die Peter-und-Paul-Kathedrale, wonach die Festung benannt wurde. Außerdem gibt es jeden Samstag eine kleine Militärparade und genau um 12 Uhr einen Blindschuss der Kanonen, um die Uhrzeit festzulegen. Das gesamte Spektakel dauert keine 15 Minuten, ist aber absolut sehenswert.

Ein weiteres Highlight war die Bluterlöser Kirche, eine der prunkvollsten russisch-orthodoxen Kirchen der Welt, mit reichen Verzierungen und Bildern. Leider hatten wir keine Zeit, uns die Kirche von innen anzusehen. Doch die vielen kleinen Souvenirshops geben dem ganzen einen lustigen Eindruck.

 

 

Der dritte Tag

Dieser Tag in St. Petersburg gestaltet sich bei jedem anders:
Denn heute verbrachten wir den Tag in unseren Gastfamilien. Die ganze Familie fuhr aus St. Petersburg zu einer kleineren Stadt an den Strand und veranstaltete dort ein kleines BBQ. Dabei gab es sehr leckeres Fleisch und viel Gemüse. Nach dem guten Essen konnte man sich die Füße in einem nahe liegenden Park vertreten. Dieser ist bekannt für seine alten Eichen und einem schönen Strand.
Vor unserem Ausflug schauten wir uns morgens (1:25) die Brücken St. Petersburgs an. Diese werden Nachts geöffnet, damit Schiffe Passieren können. Dabei ist eine Hälfte St. Petersburgs von der anderen abgeschnitten, ein großes Problem für Entsatzkräfte…

 

Der vierte Tag

Heute ging es wieder als ganze Gruppe los:
Wir machten uns auf den Weg zur Schule und schauten uns diese genauer an. Dazu hatten zwei Schülerinnen eine Präsentation vorbereitet.
Nach dieser kurzen Präsentation machten wir uns auf den Weg zur Stadt Puschkin. Dieses ist nach dem wichtigsten russischen Autor benannt, der seine Zeit und die Zukunft stark prägte. In der Stadt gibt es viele Denkmäler zu seinen Ehren, aber auch den "Katarinas Palast".
Dieser ist für sein "Bernsteinzimmer" bekannt. Dieses ist mit ca. 1 Tonne Bernstein verziehrt worden, nachdem es im 2. Weltkrieg verloren ging. Das Original ist immer noch verschollen, aber der Palast ist riesig und dazu sehr prunkvoll. Auch die Parkanlage lädt zum spazieren ein.
Leider ist es mir nicht möglich Bilder zu zeigen, aber diese folgen in vorm einer Fotostrecke!

 

Tag fünf

Unser fünfter Tag begann mit einer Fahrt ins Hermitage, dem staatlichem Museum. Das Museum hat eine große Anzahl an Exponaten. Insgesamt über 3 Millionen! Besonders beeindruckend fand ich die Sammlung an römischen und griechischen Antiquitäten, darunter viele Büsten und Statuen, welche mich an die alten Sagen erinnerten. Die kannte man ja noch aus dem Lateinunterricht, kleines Danke an Frau Heuser!
Auch gibt es große Sammlungen an italienischer und französischer Kunst, darunter einige beeindruckenden Werke.
Das Hermitage besteht teilweise aus dem Winterpalast, dort sind noch einige Wohnräume erhalten. Darunter auch eine beeindruckende Bibliothek, fast vollständig aus Holz. Ein beeindruckendes Zimmer, in dem man sich gut vorstellen kann, zu lesen.
Nach unserem Aufenthalt im Hermitage gingen wir uns in einem Restaurant stärken und danach weiter auf eine Bootsfahrt durch die Kanäle und Flüsse St. Petersburgs.
Leider sprach die Reisebegleiterin durchgehend russisch und man konnte sie leider die ganze Stunde lang nicht verstehen. Dennoch bot sich ein guter Ausblick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

 

Letzter Tag

Heute ging es nach Russland! Naja im Mini-Format, wobei das immer noch riesig bedeutet.

Es geht um das "Grand Model Russia", einem Modelbau, mit hervorragenden Details!
Man kann ganze Städte sehen, bei Tag und Nacht, denn es gibt einen Tageswechsel! Nachts sieht das Model ganz anders aus als bei Tag, die ganzen Beleuchtungen geben dem ganzen eine schöne Atmosphäre.
Es werden sogar Brände nachgestellt, mit echtem Dampf, welche die Feuerwehr dann löschen muss.
Die Autos fahren auf Magnetbahnen, dadurch wirkt das ganze noch um einiges echter. Es geht von Moskau über den Ural bis in die Arktis! Teilweise auch Unterwasser! Ein atemberaubendes Erlebnis, man kann gar nicht alles dieser kleinen Welt erkunden.