Medienkonzept

 

 

 

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Kompetenzen für den Einsatz neuer Medien in und außerhalb der Schule bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern zu fördern. Diesbezüglich verfügt das DBG über sehr gute Voraussetzungen.

 

 

Engagement und Entwicklung

Die Mediengruppe entscheidet, welche Anschaffungen sinnvoll sind und wie diese möglichst effizient und synergetisch eingesetzt werden können. Noch wichtiger sind uns aber auch die pädagogischen Fragen bzgl. des Medieneinsatzes und die Ausbildung zur Medienkompetenz. So haben wir über die Jahre ein Curriculum entwickelt, in welchem Fach welche Medien und Methoden zu welchen Themen sinnvoll genutzt werden können, um möglichst alle Kompetenzen abzudecken und zu redundante Wiederholungen möglichst zu vermeiden. Daraus resultiert eine ansehnliche Quantität des Einsatzes neuer Medien der im Jahr 2007 erstmals auch evaluiert wurde. Verantwortlich für die Einhaltung und  Umsetzung des Curriculums sind die jeweiligen Fachschaften. In bestimmten Abständen wird das Curriculum auf seine Gültigkeit und Zweckmäßigkeit überprüft und die Fachgruppen werden um Rückmeldung gebeten.

Die im Folgenden genannten Medienkompetenzen stehen im Mittelpunkt der Arbeit:

  • Auswählen und Nutzen von Medienangeboten
  • Gestalten und Verbreiten eigener Medienbeiträge
  • Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen
  • Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen
  • Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung im gesellschaftlichen Zusammenhang

 

Uns ist dabei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die Medien für das Lernen und Üben nutzen können, die Medieninhalte kritisch reflektieren und auch Medien im Unterricht selber produzieren können.

Bereits im Laufe der 5. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler in einer mehrstündigen Maßnahme durch die Mitglieder der Mediengruppe an das schuleigene System herangeführt, sinnvolles Dateimanagement wird trainiert und erste Grundlagen in Textverarbeitung werden vermittelt.

Außerdem ist die Schule auf der Online-Plattform „lo-net2“ vertreten. Hier haben die Fachschaften ihre Gruppen zum fachspezifischen Austausch, es existiert ein virtuelles Lehrerzimmer für allgemeine Informationen, auch Projektgruppen, Klassen, Kurse sind hier virtuell abgebildet und nutzen die Möglichkeit zum Austausch oder zur Vorbereitung ihrer gemeinsamen Interessen (Kursfahrten, Abiturvorbereitung, Initiativen u.v.m.)

Ausstattungskonzept 

Gute Arbeitsbedingungen für Schüler

Schon seit langem verfügt die Schule über drei Computerräume mit 17 je Arbeitsplätzen. Mittlerweile stehen in jedem Raum leistungsfähige Rechner, auf denen Mac OS-X 10.4 („Tiger“) läuft (s. Anhang: „warum Macintosh“). Darüber hinaus sind einzelne Fachschaften oder Klassenräume mit einzelnen Rechnern ausgerüstet (meist gespendete PCs, min. Pentium III) (s. Anhang: Bestandsliste). Das Internet ist passwortgeschützt und mit einem Inhaltsfilter („dansguardian“) versehen. Jeder Schüler erhält im Laufe der 5. Klasse ein eigenes Passwort, mit dem man sich auch von privaten Notebooks im gesamten Schulgelände ins Internet einloggen kann.

 

Gute Arbeitsbedingungen für Lehrer

  • Drahtlosnetzwerk flächendeckend
  • ca. ein Dutzend raumgebundene sowie zwei mobile Video-Beamer
  • Jeder (Lehrer und Schüler) hat sein eigenes Benutzerkonto mit persönlichem Benutzerordner im Netzwerk, sodass nach der Anmeldung die privaten Daten an jedem Arbeitplatz sofort auf dem Bildschirm verfügbar sind.
  • Drucken der Arbeitsblätter in Klassensatzstärke vom eigenen Laptop aus (egal, wo man gerade in der Schule sitzt!)

 Neben der Diskussion, welche Anschaffungen notwendig sind, ist die inhaltliche bzw. pädagogische Diskussion bezüglich der Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler das wichtigste Anliegen. Über eine Befragung der Fachschaften konnten wir ein Methodencurriculum erstellen, das inzwischen auch ins Schulprogramm aufgenommen ist. Es stellt eine Übersicht dar, welche Medienkompetenzen mit welchen Fachinhalten in den jeweiligen Fächern erlernt und gefestigt werden können. Da dies manchmal allerdings auch an individuelle Fähigkeiten des Lehrkörpers verknüpft ist, kann es keinen verbindlichen Anspruch geben, dass alle genannten Punkte auch unterrichtet werden. Um dennoch zu gewährleisten, dass das Curriculum auch herangezogen wird, haben wir den Medieneinsatz im Jahr 2007 erstmals evaluiert.

Um auch die Kolleginnen und Kollegen für die wachsenden Anforderungen und Möglichkeiten des Medieneinsatzes kompetent zu machen, organisieren wir mehrfach kollegiumsinterne Fortbildungen z. B. zur Benutzung des Lo-Net (=virtuelles Klassenzimmer) oder auch zur konkreten Verwendung des Computersystems OS-X und den installierten Programmen.

Warum Apple / Macintosh?

Die Hardwarefrage „Macintosh“ liegt darin begründet, dass unser Schulleiter a. D., Herr Gaedecke, sich schon früh für die Computerausstattung eingesetzt hatte und sich seinerzeit für das Apple-System entschieden hat. Über die Jahre hat hierauf ein erheblicher Hardwarebestand aufgebaut, der jedoch meistens partiell modernisiert wurde, sodass ein vollständiger „Systemwechsel“ bedeutet hätte, dass ein Großteil moderner Hardware hätte ausgetauscht werden müssen.

Da für Systemwartung und Anwender die Einheitlichkeit der Arbeitsumgebung jedoch eine wichtige Rolle spielt, sind die Räume alle mit Macintosh-Rechnern ausgestattet, PCs gibt es bislang nur in den Fach- und Klassenräumen. Mittelfristig ist jedoch angedacht, mehr MACs mit Intel-Prozessoren anzuschaffen und über Parallels Desktop auch Windows starten zu können.