Genderkonzept

 

 

 

Schülerinnen und Schüler

Mädchen am Gymnasium Wiehl

Natürlich zeigt sich hier (auch) ein gesellschaftlicher Trend, trotzdem rechnet sich die es auch als „Verdienst“ an, dass sich Mädchen bei uns immer sehr wohl fühlen. Natürlich zeigen sich auch am Gymnasium Wiehl „typische“ Phänomene des Bildungswesens, speziell an den Gymnasien. Die Mädchen sind inzwischen durchweg erfolgreicher. Sie geraten seltener in den Bereich ernster Leistungsdefizite, halten ihren Vorsprung bis zum Erreichen des Abiturs, wobei in der Spitze dann männliche Abiturienten deutlicher vertreten sind.

 

Förderungsbedarf bei den Jungen

Die Schule ist sich eines vermutlich jetzt und in der Zukunft schwerwiegenden Problems (das Zurückfallen der Jungen im Bildungswesen) bewusst. 

 

Kollegium

In den letzten Jahren wurden 18 Beförderungen nach A 14 ausgesprochen, davon waren 12 Kolleginnen (jeweils mit interner Bekanntgabe der Möglichkeit der Stellenbesetzung und Vorbesprechungen).

Jede Beförderung sollte einen Aufgabenzuwachs mit sich bringen. Allerdings ist es rechtlich erst seit kurzem möglich, interne Ausschreibungen für spezielle Aufgabengebiete zu machen. Die Schulleitung wird zukünftig Beförderungsstellen intern nur noch mit Übernahme von festen Aufgabengebieten ausschreiben.

 

Stundenpläne, freie Tage, Umgang mit Teilzeit

KollegInnen in Teilzeit erhalten Verpflichtungen (zeitlicher Art z.B. bei der Teilnahme an Elternsprechtagen, Übernahme von Aufsichten, Übernahme von Vertretungsstunden ...) in Relation zur Teilzeit.

Selbstvertretung in der Elternzeit

Kolleginnen, die sich im Verlauf der Elternzeit in einem von ihnen bestimmten Umfang selbst vertreten wollen, um einen gleitenden Wiedereinstieg in den Beruf zu haben, werden bevorzugt vor externen BewerberInnen um VU-Stellen behandelt, auch wenn dies organisatorisch zu Mehraufwand führt.

Gestaltung von Stundenplänen / freien Tagen für Teilzeitkräfte und / oder Eltern

Soweit irgend möglich, werden Wünsche nach bestimmten freien Wochentagen in Abhängigkeit der Möglichkeit der Kinderversorgung (z.B. durch Tagesmütter) vorrangig behandelt. Auch die Verteilung der Stunden (z.B. Anfangs- oder Endstunden etc.) erfolgt in Absprache mit den Teilzeitkräften und / oder den Erziehenden von Kleinkindern, (demnächst) Grundschulkindern etc.

 

Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zept

Die Schul­lei­tung ver­fügt über ein Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zept, das Ent­wick­lungs­schwer­punk­te des Schul­por­fils ge­mäß Schul­pro­gramm um­setzt.

Alle schu­li­schen Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zep­te staat­li­cher Schu­len in Nord­rhein-West­fa­len set­zen al­ler­dings ein er­folg­rei­ches mit­tel- und lang­fris­ti­ges Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zept des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len vo­raus.

Wir be­mer­ken al­ler­dings seit mehreren Jah­ren, dass es im­mer we­ni­ger Be­wer­ber für aus­ge­schrie­be­ne Stel­len gibt, wo­bei die Schu­len an der Pe­ri­phe­rie des Rhein­lan­des be­son­ders we­ni­ge Be­wer­bun­gen be­kom­men, da die meis­ten Re­fe­ren­da­re in die Rheins­chie­ne ten­die­ren. Die­se Ent­wick­lung macht uns gro­ße Sor­gen.

Der ext­re­me Be­wer­ber­man­gel be­zieht sich vor al­lem auf na­tur­wis­sen­schaft­li­che Fä­cher, so dass die Ver­sor­gung in die­sem Be­reich obers­te Pri­o­ri­tät hat. Es ist si­cher auch nö­tig, über das von der  Land­es­re­gie­rung vor­ge­ge­be­ne Ein­stel­lungs­sys­tem hi­naus­zu­ge­hen und sel­ber zu "aqui­rie­ren".

Das Diet­rich-Bon­ho­ef­fer-Gym­na­si­um hat in den letz­ten 6 Jah­ren ca. 50 Neu­ein­stel­lun­gen ge­tä­tigt, für die jeweils eine dienst­li­che Be­ur­tei­lung angefertigt werden musste. Alles diese Kollegen sowie die Beförderungsbewerber sind im Unterricht besucht worden.