Berufsorientierung

 

 

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Aktuell im März 2016: Berufsfelderkundungen/ Shadow-Days

Liebe SchülerInnen, liebe Eltern, 

das vom Land NRW vorgesehene Programm zur Berufsorientierung "KAoA" wird auch an unserer Schule umgesetzt. Hierzu gibt es einige Informationen, die Sie/ihr hier und in der Kategorie "Potenzialanalyse" finden/t.

Hier können Sie wichtige Informationen finden sowie ein Schreiben, das Unternehmen bei der Bewerbung um einen Shadow-Day vorgelegt werden kann. Es wird in der Regel keine vollständige Bewerbung erwartet oder verlangt. Wie diese zu verfassen ist, ist Gegenstand des Deutschunterrichts der Stufe 9.

    1. Hier kann das Informationsschreiben an die Eltern heruntergeladen werden.
    2. Hier geht´s zum Download des Bewerbungsschreibens im pdf-Format.
    3. Diese Rückmeldung geht nach den Ferien schnellstmöglich zurück an den Klassenlehrer.
    4. Hier findest du Hinweise zum Verfassen des Berichts zu den Shadow-Days.
    5. Informationen zur Potentialanalyse sind hier zu finden.
    6. Sie möchten auch für weitere Schüler-Jahrgänge Plätze in Ihrem Unternehmen/ bei Ihrer Arbeitsstelle zur Verfügung stellen? Wir feuen uns sehr darüber. Hier finden Sie einen Rückmeldebogen dazu.

 

Bitte beachten Sie/beachtet:

Die Berufsfelderkundungen (drei Shadow-Days) finden für die Stufe 8 vom 26. bis 28. April 2016 statt. Die Shadow-Days müssen in verschiedenen Berufen absolviert werden! Sollten Sie Probleme bei der Findung von Plätzen haben, wenden Sie sich an uns.

 

Berufs- und Studienorientierung am Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium

Die dauerhafte und nachhaltige Berufs- und Studienorientierung ist ein zentrales Ziel der schulischen Arbeit am Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium. Sie zieht sich annähernd durch alle schulischen Arbeitsfelder und ist in den letzten Jahren immer weiter ausgestaltet worden.

Neben der Wissensvermittlung liegt der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit auf der Persönlichkeitsbildung. Diesem Grundsatz folgend soll das soziale Lernen von Kindern und Jugendlichen untereinander und mit Erwachsenen gestärkt werden. Das Finden der eigenen Identität und die Achtung der Integrität anderer sollen gelebt werden.

Diese Ansätze sollen sich sowohl in der allgemeinen als auch in der vertieften Berufsorientierung, im engeren Sinne der Berufszielfindung wiederspiegeln. Die Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums sollen hierdurch zu einer eigenverantwortlichen Zukunftsgestaltung befähigt werden.

Um die Schülerinnen und Schüler schon früh mit den Fragen und Problemen der Berufswahl zu konfrontieren, werden am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium vielfältige Veranstaltungen zum Thema Berufswahlorientierung und Berufszielfindung durchgeführt.

 

Die Wirtschafts-, Arbeits- und Berufswelt spiegelt sich dabei zunächst einmal in den obligatorischen Inhalten und Methoden einzelner Fächer wieder.

Im Fach Deutsch werden in der Jahrgangsstufe 9 Texte zur Berufswelt und Literatur zur Arbeitswelt behandelt. Eine der wichtigsten Methoden ist hierbei die Anfertigung einer Bewerbung nach aktuellen Standards. Die Unterrichtsreihe zur Berufsfindung ist obligatorisch. Im Unterricht spielen die sog. soft skills eine wichtige Rolle. Diese Schlüsselqualifikationen, die beim Eintritt in das Berufsleben zunehmend gefragt sind, werden innerhalb der Unterrichtsreihen mehrmalig thematisiert. Kommunikative und emotionale Kompetenzen werden im Rahmen des Präsentierens und des freien Sprechens eingeübt und reflektiert.

Ähnliche Inhalte lassen sich für das Fach Englisch herausstellen. Auch hier orientiert sich das Fach an den Vorgaben zum Einstudieren der skills. In Englisch werden in der Sek. I im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens Bewerbungen geschrieben. Eine elementare Grundlage für mögliche Auslandsaufenthalte in der Oberstufe, wenn Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der englischsprachige Raum als mögliche Lebens- und Berufsperspektive in Frage kommen kann. Gleiches gilt für die Fächer Spanisch und Französisch.

Das Fach Sport leistet einen weiteren wichtigen Beitrag bei der Ausbildung der sogenannten skills und der Stärkung der Persönlichkeit.

Im Rahmen des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens übernehmen Schülerinnen und Schüler eigenständig Unterrichtsinhalte, präsentieren ausgearbeitete Themen und reflektieren diese in der Gruppe. Zu den sozialen Kompetenzen gehören hier die Teamfähigkeit, Kreativität, Vermittlungskompetenzen und Kritikfähigkeit.

Im Rahmen der Oberstufe und des Sportprofils unserer Schule findet im Sportunterricht eine weitere Verknüpfung zwischen Schule und Wirtschaft bzw. Berufswelt statt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Berufsfelder im Bereich Sport über den Besuch der Sporthochschule kennen zu lernen. Darüber hinaus bietet das Skiprojekt Königsleiten den Schülern die Möglichkeit, sich in Organisation und in die Vor- und Nachbereitung dieses Projektes einzubringen. Im Vorfeld wird über selbst organisierte Veranstaltungen eine Vorfinanzierung zur wirtschaftlichen Absicherung eigenverantwortlich durchgeführt.

In der Oberstufe greift das Fach Sozialwissenschaften thematisch in die komplexen Inhaltsfelder der Wirtschaft ein. Im Zentrum der unterrichtlichen Themen stehen obligatorisch Marktwirtschaft, Wirtschaftspolitik, gesellschaftliche Strukturen und sozialer Wandel sowie globale Strukturen und Prozesse in einer globalisierten Welt. Gerade hier wird die moderne Arbeitswelt in ihrem Wandel und ihren spezifischen Anforderungen angesprochen, insbesondere unter Beachtung der Aspekte individueller Lebensplanungen und Bedeutungen von Traditionen sowie geschlechtsspezifischen Rollenmustern für die Berufswahl.

Allgemein kann festgehalten werden, dass die ökonomische Bildung insbesondere in den Fächer Politik, Erdkunde, Geschichte und in der Folge Sozialwissenschaften thematisiert wird. Ökonomische Sach- und Urteilskompetenzen sowie Entscheidungs- und Handlungskompetenzen spielen in diesem unterrichtlichen Kontext eine wichtige Rolle.

Die Fächer Mathematik und Politik greifen das Thema Wirtschafts- Arbeits- und Berufswelt v.a. im Rahmen der KURS Kooperation auf. Näheres folgt im Anschluss an die fachlichen Inhalte.

Darüber hinaus werden berufliche Inhalte und deren Verknüpfung zwischen Schule und Wirtschaftswelt ausgeweitet. Der Bereich der unterrichtlichen Thematisierung von Wirtschaft-, Arbeit- und Berufswelt findet in außerunterrichtlichen sowie fächerübergreifenden Maßnahmen eine weitere Vertiefung und Akzentuierung. Die Aktivitäten auf dem Gebiet der Berufsorientierung sind vielschichtig, so dass sie als Projekte und im Bereich Kooperationen expliziter dargestellt werden müssen. Eine grobe Übersicht wird im Folgenden gezeichnet.

Bereits ab der Jahrgangsstufe Stufe 5 werden unterrichtsbegleitende Veranstaltungen gezielt durchgeführt.

 

Außerhalb der unterrichtlichen Arbeitsfelder gibt es weitere vielfältige Angebote im Bereich Studien- und Berufsorientierung.

 

 

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Neben dem KURS-Projekt (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen), einer Initiative der IHKs, der HwK und der Bezirksregierung Köln, gehen die Schüler einen Nachmittag in das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Arbeitsagentur. Ziel dieses Besuchs ist es, die Schüler anzuleiten, sich selbstständig Informationen über für sie interessante Berufsfelder zu besorgen.

Auf Grundlage der geschlossenen Kooperationsverträge zwischen dem DBG und den außerschulischen Partnern sind im Laufe der letzten Jahre vielseitige Projekte entstanden. In ihrer Vielfalt sollen die zum einen SchülerInnen den Zugang zu beruflichen Entdeckungen und Erfahrung öffnen, zum anderen sollen sie den SchülerInnen betriebs- und volkswirtschaftliches Denken und unternehmerische Prozesse nahe bringen. Gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen werden die Inhalte stets evaluiert. Die thematischen Arbeitsfelder werden durch vielseitige Ideen der LehrerInnen des DBG sowie der kooperierenden Unternehmen ausgestaltet.

 

Schüler im Chefsessel

Mit dem Projekt »Schüler im Chefsessel wollen DIE JUNGEN UNTERNEHMER eine Brücke zwischen Schule und Wirtschaft bauen und Schülern ein realistisches Bild des Unternehmerberufs vermitteln.

Das Projekt findet als Wettbewerb unter Schülern ab 15 Jahren von Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufsfachschulen statt. Diese begleiten einen Unternehmer einen Tag lang in seiner Firma: Sie lernen den Betrieb und seine Mitarbeiter kennen, nehmen an Beratungen und Kundengesprächen teil. Über ihren Praxistag schreiben die Schüler Aufsätze, die von einer regionalen Jury bewertet werden. Die besten Erfahrungsberichte werden mit einer Reise nach Berlin prämiert. (Vgl. auch Homepage des Bundes Junger Unternehmer.)

Die Schülerinnen Ann-Kathrin Oster und Salomé Westerink des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl nahmen in den Jahren 2011 und 2012 teil und überzeugten mit ihrem Auftreten und ihrer Leistung im finalen Abschlussbericht. Beide reisten nach Berlin und wurden auf der Bundesauszeichnung prämiert.

Auch im nächsten Jahr ist eine Teilnahme am Projekt geplant.

 

Meinungswoche Pädagogik

SchülerInnen des Pädagogikkurses der Jahrgangsstufe 11 führen im Auftrag der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden eine Kundenzufriedenheitsstudie in den Niederlassungen Bomig und Drabenderhöhe durch und werten diese aus. Die Ergebnisse dieser „Meinungswoche“ wurden in der Geschäftsstelle der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden in Wiehl präsentiert. Die SchülerInnen gewannen Einblicke in Qualitätsanalyse und betriebswirtschaftliche Grundlagen.

 

Wirtschaftspsychologie/Soziale Ökonomie als profilbildende Maßnahme in Kooperation mit BPW Bergische Achsen (Oktober 2012)

Ein laufendes Projekt ist aus dem Pädagogikunterricht entstanden. Im Rahmen von Blöcken pro Quartal werden im Fachunterricht Pädagogik (und ggf. Sozialwissenschaften) wirtschaftspsychologische Themenschwerpunkte behandelt. Die Unternehmen unterstützen den profilorientierten Kurs pro Schulhalbjahr mit je einem 2-3tägigen Workshop zu den Themen, die im Unterricht nicht hinreichend erläutert werden können. Hierzu könnten z.B. zählen: Grundlagen in BWL, Business-Knigge, Personalwesen, Leitungshandeln, Business English, kommunikationstheoretische Grundlagen etc.. Gastreferenten („Rent-a-prof“) wären hier denkbar. Die SchülerInnen erhalten Zertifikate über die erfolgreiche Belegung der Workshops. Darüber hinaus arbeiten die SchülerInnen von Jahrgangsstufe 11.1-12.1 an einem Langzeitprojekt, das in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Unternehmenspaten (jede SchülerIn ist fix an ein Unternehmen gebunden) ausgewählt und im regen Austausch bearbeitet wird. Tagespraktika sind hier ebenso angedacht wie (ggf. obligatorische) Auslandspraktika in internationalen Dependancen der jeweiligen Firmen. Eine soziale Komponente muss dem Projektschwerpunkt zu entnehmensein. Denkbar ist hier auch die Umsetzung der Konzeptidee SocialNettwork.

 

SocialNettwork

In diesem angedachten Projekt stellen SchülerInnen des DBG ihre Arbeitskraft auf der Plattform „SocialNettWork“ zur Verfügung. Via Log-In können Bewohner aus dem Umkreis ihre Dienstleistungen buchen. Die SchülerInnen werden bezahlt, das Netzwerk führt einen Prozentsatz des erwirtschafteten Betrages an eine gemeinnützige Einrichtung ab.

Die teilnehmenden SchülerInnen werden im Rahmen eines Wochenendworkshops geschult. Nach einer allgemeinen Einführung in das Programm durch die Lehrkraft erfolgt eine fachspezifische Schulung über Eltern, die in bedürfnisaffinen Berufsgruppen tätig sind (Garten- und Landschaftsbau, Altenpflege, Tierpflege, Logistik usw.). Die SchülerInnen erhalten ein Zertifikat, das nach erfolgreicher Durchführung des Seminars zur Mitarbeit am Projekt berechtigt. Neben berufsspezifischen Komponenten stehen soziale Aspekte im Vordergrund.

Als Vermittlungs- und Promotioninstrument dient eine Internet-Plattform, die professionell betreut wird. Die SchülerInnen stellen ein Profil online, das ihre Arbeitskraft beschreibt (und ggf. bewirbt). Besucher der Plattform können nun via Log-In (Überprüfung der Daten, um Missbrauch zu vermeiden) die Schüler für kleinere Arbeiten buchen.

Die Bezahlung erfolgt mittels Überweisung auf das Plattform-Konto. Die SchülerInnen erhalten sodann 80% des erwirtschafteten Lohnes, der Überschuss fließt in ein soziales Projekt (ggf. Die Tafel Oberberg) und das Betreiben der Homepage. Steuerrechtliche Grundlagen sind hier zu prüfen.

Die Arbeit der SchülerInnen kann auf der Plattform bewertet werden. SchülerInnen sind somit bemüht, ihr „Profil“ zu pflegen.

Ggf. werden Rechnungen gestellt. Hierfür könnte sich eine Schülergruppe bilden, die die Buchhaltung/Verwaltung übernimmt  (Modell: Schülerfirma). Elternunterstützung (Steuerberater, Buchhalter) wäre auch hier denkbar.

 

Kooperation des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums mit dem Fachbereich 2 der Universität Siegen

Bereits seit dem Jahr 2008 steht die Fachschaft Pädagogik im Austausch mit DozentInnen und StudentInnen des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Siegen.  Regelmäßige unterrichtsrelevante Vorlesungsbesuche der Pädagogik-SchülerInnen im Qualifizierungsbereich der Oberstufe ermöglichen so gewinnbringende Einblicke in den universitären Alltag.

StudentInnen der Universität wird es im Gegenzug ermöglicht, Praktika in unserer Schule zu absolvieren, um unterrichtspraktische Erfahrungen zu sammeln.

Auch wurden in den vergangenen Jahren bereits drei fachdidaktische Seminare für StudentInnen des Fachbereichs von einer unserer Lehrkräfte in den Räumen der Schule durchgeführt.

 

 

Im jahrgangstufenübergreifenden KURS-Projekt finden in Kooperation mit der Sparkasse der Oberbergischen Gemeinden verschiedene Angebote im Berufsorientierungskonzept des DBG Platz.

In Zusammenarbeit mit dem KURS-Basisbüro beim Kreisschulamt gibt es zum Beispiel einen Exkurs zum Thema Taschengeld und persönliche Geldverwaltung. Dabei werden mit den SchülerInnen der Stufe 5 im Rahmen des Politikunterrichts das Sparen, die Währung und die persönliche Geldverwaltung thematisiert.

In der Stufe 6 greift man im Rahmen des Mathematikunterrichts (Thematik: Dezimalzahlen) die Grundlagen der Kontoführung auf. Die Schüler besuchen diesmal für einen Tag die Sparkasse. Bereits hier kommen die SchülerInnen früh in den Kontakt der lokalen Wirtschaftspartner und erleben gemeinsam einen Ausschnitt aus dem Alltag einer Bank und seiner Arbeitsbereiche.

Auf diesen Erfahrungen aufbauend findet in der Jahrgangsstufe 7 ein weiterer Besuch der Sparkasse statt. Auf Grundlage des Themas Zinsrechnung wird ein konkreter Fall (Kreditwesen) durchgesprochen. Ferner wird die Problematik des Datenschutzes angesprochen. Fächerübergreifend wird das Thema „Schöne neue Konsumwelt“ und Verschuldung im Fach Politik ausgearbeitet. Gegenstände der Unterrichtsreihe sind Informationen zur Schuldenfalle Handy, Folgen der Ver- und Überschuldung sowie Geschäftsfähigkeit.

Die Oberstufenschüler beschäftigen sich unter anderem im Fach Sozialwissenschaften mit einem Börsenspiel und beruflichen Laufbahnen im Bankwesen.

Darüber hinaus findet einmal im Schuljahr eine Informationsveranstaltung für Eltern und SchülerInnen der Oberstufe zum Thema Studienfinanzierung, Risikoabsicherung und BAföG statt.

In Kooperation mit der AOK startete im Herbst 2009 das KURS-Projekt „Schulen in Bewegung“.

Das KURS-Projekt mit der Sparkasse wird durch die enge Zusammenarbeit mit der BPW ergänzt. Im Rahmen der Kooperation mit den "Bergischen Patentachsenwerken" (BPW) gelingt es uns immer stärker, Verknüpfungen zum Berufsleben herzustellen. Ein besonderes Anliegen bei diesem Kooperationspartner ist natürlich die Stärkung des Interesses für technische Berufe.  In diesem Rahmen ist auch die Robotik-AG zu sehen, die von der BPW mit Sachspenden (Lego Mindstorm Roboterbausätze, Laptops zu deren Programmierung) gesponsert wird.

Auch Veranstaltungen, wie Eggrace und der MINT-Tag sind im Zuge der Kooperationen ins Leben gerufen worden. Für den Biologieunterricht haben Azubis der BPW im Rahmen der Projektwoche 2008 einen Ökofaktorensimulator gebaut und diesen übergeben.

 

Schülerbetriebspraktikum

Bereits im zweiten Halbjahr der Stufe 9 sowie im ersten Halbjahr der Stufe 10 beginnt die Vorbereitung auf das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum, das am Ende des 1. Halbjahres durchgeführt wird. Hier können die Schüler ihr bis dahin erarbeitetes Wissen über die Berufswelt praktisch anwenden. Es finden sowohl mit dem Koordinator als auch mit den betreuenden Lehrern individuelle Beratungsgespräche statt, die alle Probleme der Stellensuche und Bewerbung umfassen. Der abschließende Praktikumsbericht soll die Erfahrungen dokumentieren.

 

Uni-Tage und Messen

In den Stufen 11 und 12 finden weitere Informationsveranstaltungen in Bezug auf ein Hochschulstudium statt. Hierzu gehören auch Uni-Tage an verschiedenen Hochschulen und der Fachhochschule in Gummersbach.

In der Jahrgangsstufe 13 werden den Schülern nochmals Veranstaltungen angeboten, wie sie in der vorherigen Stufe stattfanden. Hier wird besonders auf die ZVS, die zentrale Vergabe von Studienplätzen, und das BAföG hingewiesen. Weitere Angebote für die Oberstufe: Beratungen durch die Arbeitsagentur, Beratungen durch Bundeswehr, Hochschulen, Besuch der Messe EinstiegAbi u.a..

Alle weiteren inner- und außerschulischen Aktivitäten und Angebote im Bereich der Studien- und Berufsorientierung wie Kooperationen und Partnerschaften werden im Folgenden vorgestellt.

 

Arbeitsgemeinschaften

Abschließend können folgende Arbeitsgemeinschaften als themenrelevant genannt werden.

In der Schülerzeitungs-AG arbeiten Schüler und Schülerinnen beider Sekundarstufen zusammen und erstellen mehrmals im Jahr eine Zeitung, in der sie über das Schulleben eigenverantwortlich berichten, es kommentieren, es auch karikieren; die „Betreuungslehrer“ übernehmen dabei lediglich beratende Funktionen. Redaktion, Bildbearbeitung und Layoutgestaltung erfolgen mit professionellen Computerprogrammen. Die redaktionell mitarbeitenden SchülerInnen lernen inhaltlich korrekt zu arbeiten, die Recherche bestimmter Themen, organisatorische Aufgaben werden genauso berücksichtigt wie die redaktionelle Teamarbeit. Letztendlich erlernen die SchülerInnen hier die Grundlagen journalistischen Arbeiten bis hin zum Verkauf und der Finanzierung des Produktes. Die Schülerzeitung finanziert sich über den Verkauf der Zeitung, über Werbung und durch Klassenfotos, die von den Schülern erstellt und in den Klassen verkauft werden.

Die Robotik Arbeitsgemeinschaft führt u.a. im Rahmen der Projektwochen regelmäßig Projekte durch und organisierte auch eine Ausstellung im Zuge der Einweihung der Solaranlage des DBG. Während des MINT-Tags 2009 wurde für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 eine Einführung in den Roboterbau mit LEGO Mindstorms angeboten. Der themenrelevante Wert der AG liegt vor allem in der engen Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und ihrer Verknüpfung mit wirtschaftsnahen Inhalten.

Die Arbeitsgemeinschaft Licht- und Tontechnik bietet den Technikinteressierten der Bereiche Musik, Beleuchtung und Tontechnik sowie Abmischen ein berufsnahes schulisches Arbeitsfeld. Die SchülerInnen und Schüler haben hier in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, Veranstaltungen in Kooperation mit LehrerInnen und MitschülerInnen zu planen und durchzuführen.

 

Wie aus der allgemeinen Übersicht ersichtlich, bietet das Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern ein breit gefächertes Angebot zur Berufsorientierung, zur Studienorientierung wie auch zur Berufszielfindung und der Ausbildung und Stärkung individueller und sozialer Kompetenzen.

Das Berufsorientierungskonzept basiert auf einer soliden Grundlage und wird in Zukunft noch stärker an die Bedürfnisse angepasst. Vor drei Jahren wurde der Grundstein für eine Stärkung der Berufsorientierung mit der Bewerbung für das Projekt der Stiftung „Partner für Schule“ gelegt. Trotz der hohen Schülerzahl und des damit verbundenen Raummangels hat sich das DBG für ein Berufsorientierungsbüro entschieden.

Mit der Kooperation und Teilnahme an der Stiftung „Zukunft fördern“ wurde im Jahr 2010 das Berufsorientierungsbüro eröffnet. Im Rahmen des Projektes „Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“ unterstützt das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie die Stiftung Partner für Schule NRW allgemein bildende, weiterführende Schulen bei der Durchführung von Maßnahmen zur innerschulischen Studien- und Berufsorientierung. Dazu gehört auch seit 2010 das Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium.

Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten ist eine Initiative zur Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung aller allgemeinbildenden weiterführenden Schulen Nordrhein-Westfalens. Finanziert wird die Initiative durch die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung.Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds.

Im Schuljahr 2012/2013 könnte erneut eine durch die genannte Stiftung geförderte Maßnahme realisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 haben im Juli an einem dreitägigen Berufsorientierungcamp teilgenommen, welches in Zusammenarbeit mit der Firma Droste aus Much durchgeführt wurde.

Eine wichtige Voraussetzung für eine innere Schulentwicklung ist die Beschreibung der Zielrichtung durch Formulierung von Visionen, Zielen und Strategien, also die Erstellung eines Maßstabs, an dem wir uns messen und messen lassen wollen. Sie werden konkretisiert durch das aktuelle Schulprogramm.